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Montag, 20 November 2017 22:26

Das Feuerwehr-Museum Glauchau, ein Besuch der sich lohnt

Das Feuerwehr-Museum Glauchau, ein Besuch der sich lohnt

Das 1929 errichtete und unter Denkmalschutz stehende ehemalige Feuerwehrgerätehaus an der Schlachthofstraße 3 , beherbergt seit dem Umzug der Feuerwehr 2001 in die Erich-Fraaß-Straße das Feuerwehrmuseum.

Zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr am 1.Mai wurde das Museum eröffnet.
Zu sehen ist u.a. viele historische Feuerwehrtechnik, das älteste Gerät ist eine handgezogene Handdruckspritze von 1752, eine Leihgabe vom Schloss Forderglauchau und in Eigenleistung liebevoll restauriert.
Mit der Einführung des Windkessels ging die pferdegezogene Handdruckspritze der Feuerwehr Reinholdshain in Betrieb, bedient wurde sie durch 8 Feuerwehrleute und ist noch voll funktionsfähig.

 

Das ausgestellte Leiterfahrzeug Magyrus Deutz Baujahr 1935, voll funktionsfähig, war bis 1982 im Einsatz.
Die vorhandenen Orginalpapiere belegen einen Kaufpreis von 30000 Reichsmark, was umgerechnet heute ca. 99600 € entsprechen würde ( Umrechnungshinweise: Kaufkraft laut Hamburger Staatsarchiv und Statistischem Bundesamt bezogen auf das Jahr 2000 ).
Hydrantenwagen zum Luftschutz, in der für diese Zeit typischen Farbe grau, Luftschutztechnik, Feuerwehrfahrzeuge, unterschiedliche Feuermelder, Alarmierungsgeräte und eine Alarmierungszentrale die früher bei der Polizei stand können im Museum angeschaut werden.
Herr Knebel, einer der 4 Personen die das Museum in Ihrer Freizeit betreiben, berichtet den Besuchern Interessante Fakten zur Feuerwehr, Museums- und Einsatzgeschichte.
Das die Wohnungen über der Wache ausschließlich für die Feuerwehrleute reserviert waren und der 1936 errichtete Anbau der wegen Vergrößerung des Fuhrparks notwendig wurde vollständig in Eigenleistung der Mitglieder erbracht wurde, sind die einige Dinge die Herr Knebel zu berichten weiß. Sammlungen von Orden, Auszeichnungen und alten Fotoaufnahmen belegen die Geschichte der Feuerwehr in Glauchau.
Enger Kontakt besteht zu Feuerwehren in anderen Ländern, so fand ein mehrwöchiger Austausch der Kameraden mit der Feuerwehr in Abu Dhabi statt. Feuerwehren aus anderen Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland, Schulklassen und Kindergärten besuchen das Museum im Rahmen Ihrer Projekttage, auch vor Familienfeiern wird das Museum gern besucht

Es wird kein Eintritt beim Besuch des Museums verlangt, finanziert werden die Tätigkeiten durch Spenden von Firmen und der Besucher des Museums. Die Betreiber sind ständig auf der Suche nach historischen Gegenständen der Feuerwehr, alte Fotoaufnahmen oder Uniformen.

Wenn Interesse an einem Besuch des Museums besteht, kann man Herrn Knebel telefonisch über 03763 76916 oder 03763 13140, oder Herrn Irmer über 0175 2218452 erreichen.
Öffnungszeiten des Museums auf telefonische Anfrage.

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