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Donnerstag, 06 Juli 2017 12:52

ZOO Dresden - Kleinstes Säugetier der Welt zieht in den Zoo unter der Erde

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ZOO Dresden - Kleinstes Säugetier der Welt zieht in den Zoo unter der Erde Bild: Zoo Dresden

Mit einer Körperlänge von gerade mal nur 3,5 – 5 cm und einem Gewicht von knapp zwei Gramm ist sie neben der Hummelfledermaus das kleinste Säugetier der Welt – die Etruskerspitzmaus. Drei Paare dieser winzigen Insektenfresser sind nun in den Zoo Dresden gezogen. Während es sich ein Pärchen im Zoo unter der Erde gemütlich gemacht hat und hier ab sofort für die Besucher zu sehen ist, verbleiben die anderen beiden Paare hinter den Kulissen und sollen dort für Nachwuchs sorgen.
Etruskerspitzmäuse sind vom Mittelmeerraum bis nach Südostasien in lichten Wäldern und Grasländern zu finden. Aufgrund des schwankenden Nahrungsaufkommens leben die Tiere als Einzelgänger und kommen lediglich zur Paarungszeit zusammen. Da im Zoo ausreichend Nahrung zur Verfügung gestellt werden kann, ist es hier möglich, Paare oder gar ganze Gruppen gemeinsam zu halten. Die graubraun gefärbten Tiere mit der für alle Spitzmäuse charakteristischen langgestreckten Schnauze haben eine hohe Stoffwechselrate und einen hohen Energieverbrauch. Ihr Herz schlägt bis zu 1.500 Mal in der Minute! Daher sind die flinken Tiere nahezu ständig auf Futtersuche und Ruhephasen dauern nie länger als 30 Minuten! Eine ausgewachsene Etruskerspitzmaus kann bis zu 10 Heimchen pro Tag zu sich nehmen, was mehr als ihrem eigenen Körpergewicht entspricht!
Aufgrund ihrer agilen Lebensweise sind die Etruskerspitzmäuse ein attraktiver Besatz für den Zoo unter der Erde, welcher in den letzten Jahren bereits durch weitere Neubesätze aufgefrischt wurde. So können Besucher neben dem bekannten Kanaltunnelsystem der Wanderratten auch Achatschnecken, Zebrarollasseln, Roborowski-Zwerghamster und Feuersalamander beobachten. Beim Verlassen des Zoo unter der Erde erwartet die Besucher ein liebevoll angelegter Kräutergarten und auf dem Dach haben zwei Bienenvölker ihre neue Heimat gefunden.

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