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Donnerstag, 05 Oktober 2017 14:30

Zoo Dresden - Zoo ist ein Stück Heimat

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Zoo Dresden - Zoo ist ein Stück Heimat Bild: Zoo Dresden

Mit diesen Worten begrüßte Zooaufsichtsratsvorsitzender Detlef Sittel, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden die Gäste zum Richtfest im neuen Pinguin-Café. Er sprach auch von Startschwierigkeiten bei der Planung, meinte jedoch, dass gerade solche Reibungspunkte und Diskussionen für die Herzenswärme sorgen, die es braucht, solch ein Projekt zufriedenstellend zu realisieren.
Jeffrey Pötzsch, Geschäftsführer der ElbeZeit GmbH und künftiger Pächter der Immobilie sprach von den hohen Erwartungen, die Zooleitung und Zoobesucher an die neue Gastronomie am alten Standort haben werden. Anhand von Visualisierungen des Innenausstatters Hellerauer Werkstätten konnten sich die Besucher bereits ein Bild davon machen, wie das neue Pinguin-Café ab April 2018 seine Gäste erwartet. Zentrales Gestaltungsthema ist der Pinguin – so dominieren die Farben schwarz-weiß und das bis zu 120 Innenplätze fassende Gebäude erinnert an eine Eisscholle. Jens Krauße, verantwortlicher Architekt für das Projekt bei Heinle, Wischer und Partner in Dresden weiß natürlich, dass die im Zoo Dresden gehaltenen Humboldtpinguine an den Pazifikküsten vor Chile leben. Jedoch assoziieren die meisten Menschen mit den agilen Frackträgern eben Schnee und Eis, so dass diese Überlegungen in die Gestaltungsplanung eingeflossen sind.
„Der Rohbau ist nunmehr fertig und auch Dach und Außenhaut sind geschlossen. Zur Zeit wird am Innenausbau gearbeitet, die Metallfassade montiert und die neue Terrasse angelegt, von der man künftig auch in das Pinguinbadebecken schauen kann“, so Krauße.
Zoodirektor Karl-Heinz Ukena dankte allen Beteiligten für ihre professionelle Arbeit und lud im Anschluss zum zünftigen Richtschmaus ein.
Die Abrissarbeiten des Pinguin-Café begannen bereits im März 2017. Das markante Gebäude, welches seit 1973 im östlichen Teil des Zoogeländes eine ganze Generation von Zoobesuchern gastronomisch versorgte, wurde in Einzelteilen im Lapidarium der Stadt Dresden zwischen gelagert und wartet dort auf einen neuen Einsatzort. Im Zoo Dresden wurde durch den Abriss der Grundstein für einen modernen Neubau gelegt, der sich an die vom selben Architekturbüro im Zoo Dresden bereits realisierten Projekte Giraffenhaus und Futtermeisterei anlehnt und sich harmonisch in die Fläche neben der Pinguinanlage einfügt.

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