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Aue-Bad Schlema - Fachleute informieren sich über geothermische Nutzungsmöglichkeiten

Aue-Bad Schlema - Fachleute informieren sich über geothermische Nutzungsmöglichkeiten

Fachleute informieren sich über geothermische Nutzungsmöglichkeiten in Aue-Bad Schlema

Eine auf Anregung des Ortschaftsrates Bad Schlema für den 20. Juni 2022 geplante Exkursion von Wissenschaftlern und Fachleuten der Bergakademie Freiberg, des Arbeitskreises „Wärme und Kälte“ der Energy Saxony, Vertretern der Wismut GmbH, der Arbeitsgruppe Geothermie und der Stadtverwaltung führte an drei bekannte Örtlichkeiten in Aue-Bad Schlema, die im Zusammenhang mit der Nutzung des warmen Grubenwassers eine Rolle spielen oder bald spielen könnten. Während einer Besichtigung der Wasserbehandlungsanlage (WBA) der Wismut GmbH an der Mulde erfuhren die Teilnehmer Zusammenhänge um den komplizierten Prozess der Aufbereitung des Grubenwassers, um es von Schwermetallen gereinigt in die Mulde entlassen zu können. Eine Führung durch die Technikabteilung des Gesundheitsbades „Actinon“ veranschaulichte die Notwendigkeit der Bereitstellung beachtlicher Energiemengen für die vielfältigen Attraktionen des Bades. Die geothermische Heizungsanlage in der Friedrich-Schiller-Schule, die eingehend dargestellt und erklärt wurde, offenbarte die Möglichkeiten und momentanen Grenzen dieser Energiegewinnung. In einer von Optimismus geprägten Abschlussrunde bestätigten die Teilnehmer das beeindruckende Potenzial des warmen Grubenwassers unter dem Schlematal. Der große Gewinn der Veranstaltung besteht jedoch darin, dass viele Akteure zusammengeführt, Kontakte hergestellt und Synergien ausgelöst werden konnten. Nun gilt es, die schon im Gang befindlichen Planungen weiter voranzutreiben, um über Geothermie in Aue-Bad Schlema nicht nur zu reden, sondern diese bald nutzen zu können.