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Veranstaltungskalender

Chemnitz - 150 Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer beim ersten „Festival der Meinungsverschiedenheit“ im Stadthallenpark

Chemnitz - 150 Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer beim ersten „Festival der Meinungsverschiedenheit“ im Stadthallenpark Bild: C³ CHEMNITZER VERANSTALTUNGSZENTREN GMBH

Unter dem Motto „Sehe ich anders“ diskutierten 150 Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger am Samstagnachmittag im Stadthallenpark zu Themen, die sie derzeit in Chemnitz bewegen. Die Ergebnisse fließen in die „Chemnitz Strategie“ ein.
Beim Dialogformat „Sehe ich anders …“ diskutierten am heutigen Nachmittag ca. 150 Personen an 30 Tischen im Stadthallenpark und tauschten sich zu Themen aus, welche die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Chemnitz derzeit bewegen. Es herrschte eine kontinuierliche Kommunikation und eine lebhafte Diskussion, aber auch konzentriertes Zuhören an jedem Tisch. Dabei entstanden intensive, auch kontroverse Gespräche, die in einer anhaltend positiven Gesprächskultur und angenehmen Atmosphäre verliefen.
Das Ziel der Veranstaltung, Menschen unterschiedlicher Meinungen, Ansichten und Herkunft für einen ehrlichen Austausch zusammenzubringen, erwies sich als zentrales Schlüsselthema der Diskussionen, weshalb die Möglichkeit des Austauschs positiv von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angenommen wurde. Auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig beteiligte sich und kam mit Chemnitzern ins Gespräch. Nach zwei Gesprächsdurchläufen á 45 Minuten zeichnete sich ab, dass ein respektvoller und offener Austausch der Wunsch vieler Chemnitzer ist, der in Zukunft die Chemnitzer Stadtentwicklung prägen soll. Auch Toleranz, ein friedliches Miteinander und die Suche nach Möglichkeiten, Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, wurden mehrmals in den Gesprächen zur Sprache gebracht. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Meinungen und Wünsche schriftlich auf Papier-Wolken festhalten, die für alle sichtbar im Park aufgehängt wurden. Die Gespräche an den einzelnen Tischen dokumentierten Tischmoderatoren in Form von Dialogprotokollen. Diese werden im Nachgang federführend durch die Professur Allgemeine und Biopsychologie wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse der daraus entstehenden studentischen Abschlussarbeit werden voraussichtlich Ende 2019 veröffentlicht. Das Ziel ist darüber hinaus, alle Erkenntnisse des Nachmittages in die Weiterentwicklung der „Chemnitz-Strategie“ – dem gesamtstädtischen Leitbild der Stadt – einfließen zu lassen.
Initiator und Veranstalter Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, zeigte sich erfreut: „Es ist wichtig, dass wir miteinander reden und uns austauschen, dass wir einander zuhören und verstehen. Aus diesem Grund werden wir gemeinsam mit der Stadt Chemnitz überlegen, wie wir in Zukunft solche Formate fortführen und ausbauen können.“ Gemeinsam mit der Stadt Chemnitz, der Professur Allgemeine und Biopsychologie der Technischen Universität Chemnitz und dem Institut B3 e.V. konnte das „erste Festival der Meinungsverschiedenheit“ auf die Beine gestellt werden.
Ein Dank geht an die Stadt Chemnitz und an „Chemnitz ist weder grau noch braun“ für die finanzielle Unterstützung sowie an Lichtenauer für das kostenfreie Wasser.
www.c3-chemnitz.de/seheichanders

Quelle: Stadt Chemnitz

 

 

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