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Chemnitz - Lärmaktionsplan wird fortgeschrieben

Der Stadtrat hat am 25.09. die 3. Stufe des Lärmaktionsplans der Stadt Chemnitz verabschiedet. Damit wird die seit 2017 gültige Stufe 2 weiter umgesetzt. Mit dem Plan wird die Stadtverwaltung beauftragt, insgesamt 13 Lärmminderungsmaßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltmittel und der zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen umzusetzen sowie die Ergebnisse des Lärmaktionsplans bei städtischen Planungen zu berücksichtigen.

Bei der Erarbeitung der Stufe 3 erfolgte eine Überprüfung des Lärmaktionsplanes Stufe 2. Dabei wurde zunächst geprüft, wie sich die Lärmsituation im Stadtgebiet entwickelt hat, insbesondere ob und wie Maßnahmen des Lärmaktionsplanes Stufe 2, von denen viele Einzelprojekte umgesetzt wurden, gewirkt haben. Beispielhaft sind hier der Bau der Fraunhoferstraße, der Weiterbau der Chemnitzer Modells (Stufe 2) sowie zahlreiche Radverkehrsvorhaben zu benennen. Zudem wurden an den Hauptverkehrsstraßen im Stadtgebiet im Rahmen von Neu- und Ausbaumaßnahmen aktive Lärmschutzmaßnahmen in erheblichem Umfang realisiert. Dazu gehören vorrangig lärmmindernde Straßenoberflächen, Lärmschutzwände und -wälle sowie passive Schallschutzmaßnahmen an Wohngebäuden. Hinzu kamen die Anlage von Radverkehrsstreifen entlang bestehender Straßen, Geschwindigkeitsreduzierungen und andere verkehrliche Maßnahmen. Das führte zu einer spürbaren Verringerung der Lärmimmissionen in der Wohnnachbarschaft in den betreffenden Bereichen.

Durch den Einbau lärmmindernder Straßenoberflächen wurde die Zahl der von Lärm Betroffenen u.a. entlang der Frankenberger Straße, Leipziger Straße, Lutherstraße, Lützowstraße, Ritterstraße sowie des Südrings erreicht.

Trotzdem gibt es immer noch Bereiche mit hoher Belastung durch Straßenverkehrsgeräusche im Stadtgebiet, in denen aktive Lärmschutzmaßnahmen entweder technisch nicht möglich sind oder noch nicht realisiert werden konnten.
So wurde bei der Fortschreibung die Bornaer Straße als Lärmschwerpunkt aufgenommen, hier hatten sich die Anwohner bei der Öffentlichkeitsbeteiligung zur 2. Stufe für die Aufnahme in den Plan stark gemacht. Perspektivisch stellt hier der Einbau lärmmindernden Asphalts die realistischste Alternative dar, um kurz- und mittelfristige Verbesserungen zu erreichen. Ziel der Stadt Chemnitz soll daher die integrierte Betrachtung des Straßenzuges mit dem Ziel des Interessenausgleichs zwischen Lärmschutz, Stärkung des Umweltverbundes/ der Nahmobilität und der Sicherung des Wirtschaftsverkehrs sein.

 

Quelle: Stadt Chemnitz

 

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