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Chemnitz - Veranstaltungen der Städtischen Musikschule im Oktober 2020

Veranstaltungen der Städtischen Musikschule im Oktober 2020
Festwoche zum Jubiläum 70 Jahre Städtische Musikschule Chemnitz vom 10. bis 15. Oktober

Programm – Festkonzerte im Konzertsaal

Samstag, 10. Oktober, 15 Uhr, Gesang
Samstag, 10. Oktober, 18 Uhr, Rock/Pop/Jazz
Montag, 12. Oktober 18 Uhr, Blasinstrumente
Dienstag, 13. Oktober, 18 Uhr, Klavier und Akkordeon
Mittwoch, 14. Oktober18 Uhr, Streichinstrumente
Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhr, Jugendsinfonieorchester & Bundstifte

Eintritt: frei. Bitte nur mit Anmeldung: JLIB_HTML_CLOAKING
(Maximal 50 Zuhörer möglich)

70 Jahre Musikschule

Am 1. Oktober 1950 wurden drei Chemnitzer Volksmusikschulen feierlich eröffnet, die den Grundschulen Humboldtschule, Comenius-Schule und Andréschule angegliedert waren. Die Gründer waren Werner Hübschmann (Komponist), Herbert Kettwig (Musikpädagoge) und Paul Kurzbach (Komponist).
Am Anfang lag der Aufgabenschwerpunkt bei der Vermittlung von Musik für die Volksinstrumente: Akkordeon, Streichinstrumente, Klavier, Blockflöte, Zither und Gesang. Später wurde die Musikschule von den zentralen Behörden beauftragt, Nachwuchs für die Orchester und Theater auszubilden.

Zuerst war die Musikschule Gast in verschiedenen allgemeinbildenden Schulen, später in einem Hinterhofgebäude auf der Dresdner Straße. Ab dem Schuljahr 1985/86 konnte die Musikschule unter der Leitung von Walter Schindler endlich ihr neues und eigenes Domizil übernehmen: die schöne Villa auf dem Kassberg, an der Gerichtsstraße 1.
2013 wurde der Anbau mit dem großen Konzertsaal, dem Bandprobenraum und einigen Unterrichtsräumen fertiggestellt. Aktuell wird die 2. Etage des Gebäudes renoviert und ein Teil der Kollegen unterrichtet im Ausweichquartier in der Karl-Liebknecht-Straße.

Heute ist die Arbeit der Städtischen Musikschule in mehrere Fachbereiche gegliedert: Streichinstrumente, Tasteninstrumente, Zupfinstrumente, Gesang, Elementare Musikpädagogik mit Musikalischer Früherziehung, Tanz und Seniorenunterricht, Rock-Pop-Jazz und Blasinstrumente. Ein Teil des Früherziehungsunterrichtes wird direkt in Schulen und Kindergärten gegeben. Zurzeit unterrichten rund 100 Lehrer ca. 2500 Schüler an der Musikschule.

Projektarbeit bietet den Schülern und Lehrern wichtige Ziele, sich in das Kulturleben der Stadt einzubringen.

Projekte für begabte Schüler: Meisterkurse, Wettbewerbe oder Auftritte mit der Robert-Schumann-Philharmonie.
Integrative Arbeit, wie die Band „Motus“ oder das Traumkonzert, bei dem verschiedene Ensembles von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen musizieren.
Pädagogische Arbeit wie zum Beispiel Seminare und Workshops.
Projekte, die das Stadtleben bereichern, wie die Beteiligung bei der Museumsnacht, beim Friedenstag, bei Stadtfesten und im Tietz und vieles andere mehr.

In den letzten Jahren wurden Partnerschaften intensiviert, wie das „Musikcafé im Kraftwerk“, das jährliche Konzert „Amadé in Spe“ in der Villa Esche, das Konzert „Viva La Musica“ mit der Robert-Schumann-Philharmonie, um nur einige zu nennen.