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Chemnitz - Anzug „Hybrid – ein Spiegel der Zeit“ überzeugte die Jury

Mode, Porzellan, moderne Holzkunst, Schmuck und Schuhe, die eingereichten Kunsthandwerke für den „Von Taube Preis“ 2021 auf dem 19. Werkkunstmarkt im Wasserschloß Klaffenbach waren vielfältig.

 

Überzeugen konnte Doreen Thierfelder mit ihrem Anzug „Hybrid – ein Spiegel der Zeit“, gefertigt in ihrer eigenen Manufaktur. Sie wurde am Eröffnungstag des 19. Werkkunstmarktes im Wasserschloß Klaffenbach mit dem „Von Taube Preis“ in der Kategorie Kunsthandwerk ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte und von der Volksbank Chemnitz eG gestiftete Preis ist nach der Familie von Taube benannt, die dem Renaissance-Schloss über zwei Jahrhunderte zu kultureller wie wirtschaftlicher Blüte verhalf.

Über die Vergabe des „Von Taube Preis“ als Auszeichnung für besonders hohe gestalterische Kreativität und hochwertige Qualität in der Herstellung entschied eine Fachjury um Prof. Ines Bruhn, Professorin für Gestaltungsgrundlagen (Angewandte Kunst Schneeberg, Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau), Diplom-Designerin Eva Kühnert (Leipzig) Prof. Rolf Lieberknecht, Professor für Bildhauerei und dreidimensionale Gestaltung (Chemnitz), Keramikerin und Gestalterin im Handwerk Simone Krug-Springsguth (Callenberg) sowie Andrea D’Alessandro (Handwerkskammer Chemnitz).

Für die junge Modedesignerin spielt nicht nur das Außen, sondern auch die innere Schönheit eines Kleidungsstückes eine große Rolle. Ursprünglich im Jahr 2006 mit Herrenhemden begonnen, hat sie in der letzten Kollektion viele Hybride entwickelt, die sich mit dem Thema „Wie verändert sich der Mensch und seine Traggewohnheiten im Jahr 2021?“ beschäftigen. Der daraus hervorgegangene Anzug „Hybrid – ein Spiegel der Zeit“ überzeugte die Jury mit der Kombination der klassischen Kleidungssymbolik mit modernem Tragekomfort. „Ich freue mich, mit dem Preis öffentlich wieder wahrgenommen zu werden und ein Produkt zu haben über das man spricht.“ strahlte die Gewinnerin.

Für den zweiten Preis wurde der freiberufliche Keramiker Atsushi Kitahara aus Japan für seine Porzellanserie „Flip“ geehrt. Der von der Revolte GmbH gestiftete Nachwuchspreis ging an Elisabeth und Lukas Schubert für ihre Krippe „Der Ursprung von Weihnachten – Jesu Geburt“. In diesem Jahr gab es zudem zwei Anerkennungspreise. Freuen durften sich Dorit Schubert für ihre Schmuckgruppe „Schachtelhalm“ und Claudia Opitz für den Schuh „Adda“ ihres Labels KIOTO.

 

Über den Werkkunstmarkt:

Bereits zum 19. Mal bietet der, von der Handwerkskammer Chemnitz unterstützte, Werkkunstmarkt im Wasserschloß Klaffenbach an diesem Wochenende Kunsthandwerkern und Designern die Möglichkeit, ihre in Handarbeit gefertigten Unikate zu präsentieren und zu verkaufen. Zum Angebot gehörten dabei individuelle und anspruchsvolle kunsthandwerkliche Produkte, u.a. Bekleidung und Accessoires, Taschen, Lederwaren, Schmuck, Spielzeug, Kunsthandwerk aus Holz, Keramik, Porzellan, Glas und Papier.

Der nächste Werkkunstmarkt findet am 5. und 6. November 2022 statt.

 

Weitere Infos und Impressionen des 19. Werkkunstmarktes unter: www.werkkunstmarkt.de