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Erfurt - Bulgarische Delegation besuchte Partnerstadt Erfurt

Als Gastgeschenk an Erfurts Oberbürger Andreas Bausewein hatte Lowetschs Bürgermeisterin Cornelia Marinova ein Bild der berühmten Lowetscher Brücke mitgebracht. Erfurts Ordnungsdezernent Andreas Horn freute sich mit. Als Gastgeschenk an Erfurts Oberbürger Andreas Bausewein hatte Lowetschs Bürgermeisterin Cornelia Marinova ein Bild der berühmten Lowetscher Brücke mitgebracht. Erfurts Ordnungsdezernent Andreas Horn freute sich mit. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Zwischen das bulgarische Lowetsch und das thüringische Erfurt „passt kein Blatt Papier“. So formulierte es Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein anlässlich des kürzlichen Besuchs einer kleinen Lowetscher Delegation um Bürgermeisterin Cornelia Marinova und ihren Stellvertreter Daniel Kolev. Mit keiner anderen Stadt pflegt die Thüringer Landeshauptstadt einen solch regen Austausch und das seit vielen Jahren schon. Erst im Mai war Bausewein mit dem Ordnungsdezernenten Andreas Horn und einer Erfurter Delegation in Bulgarien zu Gast. „Im Gepäck“ damals verschiedene Spenden und drei Fahrzeuge der Sparkasse Mittelthüringen sowie einen ausgemusterten Rettungswagen des ASB.

Dieses Mal war der Anlass für den Freundschaftsbesuch die Weltpremiere des Musicals „Der Name der Rose“ bei den Domstufenfestspielen. Die vier Bulgaren waren Ehrengäste auf dem Erfurter Domplatz.


Es gab aber auch Stoff für den fachlichen Austausch. So bekamen die Lowetscher einen Einblick in die Vorbereitungen der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt. Sie besuchten den Austragungsort Petersberg und die Nördliche Geraaue, die das städtebauliche Projekt der Buga ist. Millionen werden hier in den mit 50 Hektar größten Landschaftspark sowie in Brückenbauprojekte investiert. Für die Bulgaren war die moderne Eingangsgestaltung am Garnisonslazarett mit seinem „Pocket Park“ besonders interessant, wollen sie doch in Lowetsch ein altes Armeegelände mit ähnlichen Gebäuden zu einem großen Park umgestalten. „Hier gibt es jede Menge Anregungen für uns“, sagte Bürgermeisterin Marinova.


Auch ein Besuch des Kulturprojektes „Kulturquartier Schauspielhaus“ war für die bulgarische Delegation von großem Interesse, kannten sie doch die besondere Form der Finanzierung durch eine Genossenschaft bisher noch nicht. Kulturinteressierte können mit 1.000 Euro Anteilsscheine beim Kulturquartier erwerben. So wird der Eigenanteil für die Millionen Euro teuren Sanierungsmaßnahmen aufgebracht. Zirka zwei Drittel sind schon von der einen Million zusammen. „Dieses Engagement der Erfurter Bürger ist beeindruckend“, sagte Marinova. „Die Genossenschaft wäre auch bei ähnlichen Projekten bei uns eine Möglichkeit, an Geld zu kommen.“

Text; Stadt Erfurt

 
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