Onlineshops
Banner oben rechts

Erfurt - Renau-Mosaik ins richtige Licht gesetzt

Neue Strahler lassen das Mosaik in den Abendstunden erstrahlen. Neue Strahler lassen das Mosaik in den Abendstunden erstrahlen. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Bereits 2019 wurde das Großmosaik „Die Beziehung des Menschen zu Natur und Technik“ (1980 – 1984) des spanischen Künstlers Josep Renau (1907 – 1982) am Moskauer Platz in Erfurt nach 4-jähriger Planungs- und Restaurierungszeit eingeweiht. Nun wurde das Mosaik mit der Anbringung einer Informationsstele und Lichtstrahlern finalisiert. Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Ortsteilbürgermeister Torsten Haß und Kulturdezernent Dr. Tobias J. Knoblich übergaben heute die das Kunstwerk ergänzenden Elemente der Öffentlichkeit.

Es war ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die Kunst aus der DDR, als das große Glasmosaik mit seinen rund 70.500 Glasfliesen vor Abriss des ehemaligen Kultur- und Freizeitzentrums am Moskauer Platz fachgerecht abgenommen wurde.

Die Wüstenrot Stiftung hat das Mosaik, das seit 2008 unter Denkmalschutz des Landes Thüringen steht und sich im Eigentum der Stadt Erfurt befindet, als operativer Bauherr denkmalgerecht restauriert. Die Stiftung, die sich mit zahlreichen Projekten der Erforschung, Erhaltung und Sichtbarmachung des kulturellen Erbes in Deutschland verschrieben hat, unterstützte damit erstmals exemplarisch ein Werk architekturbezogener Kunst im öffentlichen Raum.

„Ich freue mich sehr, dass das 7 mal 30 Meter große Mosaik-Außenwandbild nun auch in den Abendstunden sichtbar ist und in vollem Glanz erstrahlen kann. Es entfaltet damit seine Wirkung als stadtbildprägendes Element noch deutlicher“, sagte Oberbürgermeister Andreas Bausewein anlässlich der heutigen Übergabe. Zuvor wurde neben zahlreichen Lichtstrahlern, die das Kunstwerk beleuchten, auch eine Informationsstele aufgestellt. Sie vermittelt Wissenswertes zum Wandbild.

Kulturbeigeordneter Dr. Tobias J. Knoblich ergänzt: „Aus Haushaltsmitteln der Stadt Erfurt haben wir Beleuchtung und Stele finanziert und dafür knapp 10.000 Euro investiert.“