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Erfurt - Weiterbildung zur Anpassung von Wohngebäuden an Sommerhitze

Erfurt - Weiterbildung zur Anpassung von Wohngebäuden an Sommerhitze

Lange Hitzeperioden im Sommer werden für den Wohnungsbestand in Mitteldeutschland mehr und mehr zur Herausforderung. Das haben die Sommer 2018 und 2019 eindrucksvoll mit Spitzenwerten bei Messungen von 35 Grad Celsius in den Dachgeschossen gezeigt. Doch Baustruktur und Gebäudetechnik lassen sich wirksam und wirtschaftlich anpassen und die Wohn- und Lebensqualität dadurch sichern. Wie das gelingen kann, vermittelt eine Weiterbildungsreihe des Forschungsprojektes HeatResilientCity (deutsch: Hitzeangepasste Stadt). Die Termine richten sich an Planerinnen und Planer in Architektur- und Ingenieurbüros sowie an Beschäftigte von Immobilienverwaltungen.
Zwei Veranstaltungen in Erfurt richten sich an Planerinnen und Planer und Beschäftigte von Immobilienverwaltungen

Die Weiterbildungsreihe vermittelt praxisnah aktuelle Erkenntnisse aus dem Forschungsvorhaben HeatResilientCity. Das Projektteam bietet die Termine in Kooperation mit Partnern vor Ort an. Zu ihnen zählen in Thüringen die Architekten- bzw. Ingenieurkammer Thüringen, die Thüringer Energie- und Greentech-Agentur (ThEGA) und der Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter e.V.

Die Weiterbildung „Zwischen Klimaschutz, Klimaanpassung und Wirtschaftlichkeit: Energieeffizienz und Hitzeschutz kosteneffizient in die Bau- und Sanierungsplanung integrieren“ richtet sich an Planerinnen und Planer in Architektur- und Ingenieurbüros. Sie findet am 27. September 2022 im Klima-Pavillon auf dem Petersberg in Erfurt statt.

Zwischen Klimaschutz, Klimaanpassung und Wirtschaftlichkeit: Energieeffizienz und Hitzeschutz kosteneffizient in die Bau- und Sanierungsplanung integrieren

Die Veranstaltung „Klimaneutraler Hitzeschutz in Bestandsgebäuden – was kommt auf Verwalterinnen und Verwalter zu?“ wird am 29. September 2022 in der Messe Erfurt in Kooperation mit dem Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter e. V. durchgeführt.

Klimaneutraler Hitzeschutz in Bestandsgebäuden – was kommt auf Verwalterinnen und Verwalter zu? | BVI e. V.

Die Inhalte sind auf die Zielgruppen zugeschnitten. Das Projektteam stellt unter anderem dar, welche Schwachstellen Wohnhäuser aufweisen und welche Auswirkungen lange Hitzeperioden auf das Innenraumklima haben können. Als Beispiele dienen verschiedene Gebäudetypen, die in Mitteldeutschland weit verbreitet sind. Die Referierenden erläutern, wie sich die Gebäude wirksam, wirtschaftlich und klimaschonend anpassen lassen – etwa durch Veränderungen der Baustruktur oder Gebäudetechnik. Ein weiteres Augenmerk liegt auf den Bewohnerinnen und Bewohnern der Gebäude. Denn auch sie können an heißen Sommertagen einiges dafür tun, dass sich Wohnräume nicht so stark aufheizen.

Die Seminarreihe zeigt auf, wie umgesetzte bauliche Maßnahmen gepaart mit Änderungen im Verhalten der Bewohnerinnen und Bewohner zu einer geringeren Überhitzung von Wohngebäuden führen können.
Weitere Informationen zur Weiterbildung

Weiterbildung - HeatResilientCity

Kontaktmöglichkeiten

Kontakt in der Stadtverwaltung Erfurt
Guido Spohr (Umwelt- und Naturschutzamt)
E-Mail: JLIB_HTML_CLOAKING

Wissenschaftlicher Kontakt am Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.
Dr. Janneke Westermann (wissenschaftliche Projektkoordinatorin)
E-Mail: JLIB_HTML_CLOAKING
Über HeatResilientCity

HeatResilientCity wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ im Themenbereich „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region“ gefördert. Neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden gehören zum Projektverbund: das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), das Institut für Hydrologie und Meteorologie der Technischen Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden, das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, das Umwelt- und Naturschutzamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie in Phase I die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden und in Phase II das Amt für Gesundheit und Prävention der Landeshauptstadt Dresden.