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Halle (Saale) - Stadt und Polizei unterzeichnen Kooperationsvereinbarung: Mehr Sicherheit für Minderjährige im Fall von Kindeswohlgefährdung

Halle (Saale) - Stadt und Polizei unterzeichnen Kooperationsvereinbarung: Mehr Sicherheit für Minderjährige im Fall von Kindeswohlgefährdung

(halle.de/ps) Die Stadt Halle (Saale) und die Polizeibehörde stärken den Schutz von Kindern und Jugendlichen weiter. Dazu unterzeichneten die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle (Saale), Katharina Brederlow und die Leiterin des Polizeireviers Halle (Saale), Kriminaldirektorin Petra Paulick am heutigen Montag, 29. Januar 2024, eine entsprechende Vereinbarung zum Umgang bei Fällen von Kindeswohlgefährdung.

Die erstmalig getroffene Vereinbarung markiert einen Meilenstein in der Zusammenarbeit aller Akteure im Kinderschutz in der Stadt Halle (Saale) und soll den Schutz von Kindern und Jugendlichen ressortübergreifend gewährleisten. Sie zielt einerseits darauf ab, die Kommunikation und Koordination zwischen dem Jugendamt, den Sicherheitsbehörden und der Polizei weiter zu stärken. Andererseits verbessert sie den Schutz und die Möglichkeiten, auf Gefährdungssituationen zu reagieren.

Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales: „Das Wissen und die Verständigung um die Möglichkeiten, Grenzen und Strategien der Partner im Umgang mit Fällen der Kindeswohlgefährdung ist eine wichtige Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Vereinbarung stärkt die bereits bewährte Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt und optimiert den Schutz von Kindern und Jugendlichen.“

Petra Paulick, Leiterin des Polizeireviers Halle (Saale): „Der Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen genießt in der täglichen polizeilichen Arbeit einen sehr hohen Stellenwert und diese hierzu getroffene Vereinbarung ist ein weiterer Baustein um die Rechte von Kindern und Jugendlichen weiter zu stärken.“

Die Unterzeichnenden verpflichten sich, die Inhalte der Kooperationsvereinbarung durch regelmäßige Präventionsveranstaltungen, gemeinsame Fortbildungen und Fallkonferenzen weiterzuentwickeln. Dazu soll die Kooperationsvereinbarung einmal jährlich von den Kooperationspartnern überprüft werden.