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Halle (Saale) – Endlich: Bund hat Standortwettbewerb zum „Zukunftszentrum Deutsche Einheit"

Halle (Saale) – Endlich: Bund hat Standortwettbewerb zum „Zukunftszentrum Deutsche Einheit"

(halle.de/ps) Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Bundes am Freitag, 1. Juli 2022, den Standortwettbewerb für das „Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ zu starten, hat sich die Stadt Halle (Saale) beim zuständigen Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) für den Wettbewerb angemeldet.

Bürgermeister Egbert Geier: „Wir haben uns sofort registrieren lassen. Jetzt beginnt für uns die heiße Phase. Die Zeitkette zwischen Wettbewerbsstart und Standortentscheidung Ende dieses Jahres ist eng. Doch wir sind sehr gut vorbereitet, haben bereits intensive Vorarbeit geleistet. Die Arbeitsgruppen und Netzwerke sind bereits seit Wochen aktiv.“

Die Stadt Halle (Saale) bewirbt sich mit einem exponierten Standort auf der Nordseite des Riebeckplatzes für das Zukunftszentrum.

Schon am 13. Mai 2022 hatte eine Arbeitsgruppe, mit Bürgermeister Egbert Geier an der Spitze, aus Vertretern des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung und Umwelt sowie des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung die Mitglieder des Kulturausschusses des Landtages Sachsen-Anhalt in einer Präsentation über erste Grundlagen der Bewerbung der Stadt Halle (Saale) informiert. Am 1. Juni 2022 wurden dann Medien-Vertreterinnen und -vertretern zum Pressegespräch geladen. Interessierte Hallenserinnen und Hallenser und eine breite Öffentlichkeit haben ebenfalls seit dem 1. Juni die Möglichkeit, sich über die städtischen Internetseite www.halle.de über die Bewerbungsideen und -grundlagen zu informieren.

Das Zentrum soll zu Transformationsprozessen in Deutschland, aber auch zu Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa sowie zum Zusammenhalt in Europa forschen.

Die Einrichtung eines „Zukunftszentrums Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ ist eine der zentralen Empfehlungen der 2019 von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“. Im Mai 2022 beschlossen die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag die Eckpunkte zur Gründung des Zukunftszentrums. An dem Standortwettbewerb können Kommunen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis zum 30. September 2022 teilnehmen.

Der Zeitplan sieht vor, dass sich 2023 der Architekturwettbewerb anschließt und in 2026 mit dem Bau begonnen werden kann. Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2028 geplant.