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Leipzig - Zentrum-Süd: Auf dem Körnerplatz kann wieder gespielt werden

Auf der Spielfläche am Körnerplatz kann wieder gespielt werden. In den vergangenen Monaten war die Grünanlage im Zentrum-Süd grundhaft saniert und nach den Wünschen der Anwohner erneuert worden. Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal hat den Standort mit neuen Spielgeräten heute zur Benutzung freigegeben. Gemeinsam mit den Paten und den Anwohnern wurden die Bäume „angegossen“.

„Ein besonderer Dank geht an die Baumpaten, die hier finanziell unterstützt haben“, sagte Heiko Rosenthal. „An einem so schönen Ort haben die Bäume ideale Voraussetzungen, alt zu werden.“

Die Planung war im Vorfeld im November 2018 mit der Bürgerschaft abgestimmt worden. Ein neuer Spielturm mit Rutsche, Klettermöglichkeiten und neue Anreize zum Rollenspiel, ein Zweifachreck, ein Schwebeband und eine Holzspielfigur in Form einer Schildkröte laden nun zum Spielen ein. Das 20 Jahre alte Holzhaus wurde ersetzt. Neu sind vier hängende Silber-Linden an
historischen Standorten und eine rotblühende Kastanie. Die Gesamtkosten der grundhaften Sanierung belaufen sich auf rund 73.800 Euro brutto. Realisiert wurde die Maßnahme von der Firma Kupsch GmbH aus Wurzen.

Die Grünanlage am Körnerplatz nördlich der Körnerstraße war 1885 nach einem Entwurf von Stadtgartendirektor Carl Otto Wittenberg als innerstädtischer Schmuckplatz angelegt worden, zeitlich sogar vor der umliegenden Bebauung. Kinderspiel statt Blumenschmuck wurde dann von Nachfolger Nikolaus Molzen ermöglicht, der damit auf den hohen Nutzerdruck von damals reagierte. In den 1950er Jahren gab es eine grundlegende Neugestaltung mit asymmetrischen Schieferplattenwegen und einem Sandkasten. 1997 wurde die Grundstruktur mit achsialer Wegeführung wiederhergestellt.

 

Quelle: Stadt Leipzig

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