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Montag, 04 Juni 2018 11:40

Zwickau - Ein Mensch. Wie seltsam dies klingt.

Neue Sonderausstellung in der Galerie am Domhof

„Ein Mensch. Wie seltsam dies klingt.“ – das ist der Titel der kommenden Ausstellung in der Galerie am Domhof Zwickau, die vom 10. Juni bis 19. September zu sehen ist.

Die Exposition bildet einen Rückblick des Künstlers Lichtblau auf etwas mehr als eine Dekade seines künstlerischen Wirkens. Zu sehen sind ausschließlich Ölgemälde, die im Zeitraum zwischen 1997 und 2018 entstanden sind und den für Lichtblau typischen Realismus mit surrealer Prägung widerspiegeln. Dabei vereint die Schau ausgewählte Beispiele aus allen Werkgruppen, wie beispielsweise „Die gute Reise“, „Das demaskierte Individuum“, „Das Museum des Windes“, „Die stummen Götter“, „Savoir-vivre“ und „Il sorriso“. Darunter befinden sich Arbeiten, die für den Künstler selbst zu den wichtigsten in seinem bisherigen Schaffen zählen. Hierzu zählt auch das erst 2018 vollendete Hauptwerk "Die Geheimnisse meines Lebens".

Getreu dem Credo seines Schaffens "Ich möchte nicht die Rätsel dieser Welt lösen, ich möchte ihnen einige neue hinzufügen." ist ein Bild von Lichtblau ebenso wenig die Illustration seines Titels, wie der Titel die Beschreibung des Bildes ist. Vielmehr beschreiben beide ein (unsichtbares) Drittes, einen Gedanken, der immer eine Frage ist. Auf diese Weise sind sowohl Bild als auch Titel unverzichtbare Bestandteile jedes Werkes.
Hinweis für Vertreter der Medien: Ein Presserundgang findet, wie in der terminvorschau angekündigt, am morgigen Dienstag (5. Juni) um 14.30 Uhr in der Galerie am Domhof statt. Ihre Gesprächspartner sind dann Lichtblau und die Leiterin der Galerie, Alexandra Hortenbach.
 

Lebenslauf:

1962   Die Sonne steht im Skorpion, als im November in Karl-Marx-Stadt ein Junge das Licht der Welt erblickt. Er wächst in Niederwiesa zwischen Bäumen, Gras und Kühen auf.
1980   Edvard Munch, Aubrey Beardsley und der Jugendstil wecken Sehnsüchte und erste Bilder.
1981   Die „große weite Welt” wird erobert, der 18jährige beginnt bei der DSR in Rostock zu arbeiten.
1985   Der „junge Künstler” stellt zum ersten Mal öffentlich aus, steckt Schelte dafür ein („...so malt man doch heute nicht mehr...”, „...Pornographie !!...”) und verkauft alle Bilder.
1986   Das Grauen eines Schiffsmaschinenbetriebstechnikstudenten heißt „Technische Mechanik”, der Himmel: der Faschingsclub „Die Macher” Warnemünde.
1988   Er wird der Ehemann von Juliana und dem stolzen Vater wird seine stolze Tochter Tina geboren.
1990   Die Jahre im Faschingsclub haben sich gelohnt, er bekommt den Titel „Diplom-Ingenieur für Schiffsmaschinenbetrieb” zuerkannt.
1994   Der frischgeschiedene Single hat eine „Offenbarung” mit Namen René Magritte, er beginnt wieder an Bildern zu arbeiten und Niederwiesa hat ihn zurück.
1995   Die Welt wird Lichtblau.
1997   Er zeigt wieder Bilder.
1998   Er gehört zu den Preisträgern beim „Andreas-Kunstpreis” der Bergstadt St. Andreasberg.
1999   Gemeinsam mit Freunden wird die „Turmgalerie im Schloß Augustusburg e.V.” gegründet.
2003   Eigenes Atelier
 

Aktivitäten/Ausstellungen:

Seit 1997 33 Einzelausstellungen und mehr als 80 Ausstellungsbeteiligungen, unter anderem in:

Auerswalde, Augustusburg, Bad Elster, Borgo Valsugana (Italien), Burkhardtsdorf, Castel Drena (Italien), Castelnuovo (Italien), Chemnitz, Döbeln, Dresden, Großpösna, Ehrenberg, Frauenstein, Freiberg, Freital, Gentilly (Frankreich), Groß-Mützenau, Gutenberg, Hannover, Hohenstein-Ernstthal, Koper (Slowenien), Leipzig, Leisnig, Lichtenstein, Lichtenwalde, Limbach-Oberfrohna, Ludwigsburg, Lunzenau, Marienberg, Markneukirchen, Meerane, Merseburg, Oederan, Oelsnitz, Olbernhau, Pergine Valsugana (Italien), Plauen, Rabenau, Rostock, Roßwein, Schleiden-Gemünd, Schmölln, Sankt Andreasberg, Weimar, Zalaegerszeg (Ungarn), Zeulenroda, Zschopau
 

Kabinettausstellung

Gleichzeitig wird im sogenannten Kabinett der Galerie am Domhof die Ausstellung „Abstrakte Architekturen“ von Renate Berger gezeigt.

Kunstwerke zu schaffen - seien es Malereien, Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken oder Plastiken - bedeutet für die Zwickauerin Renate Berger Anspannung und Entspannung gleichermaßen. Die notwendigen Fachkenntnisse für ihr künstlerisches Wirken erwarb sie in einem dreijährigen Abendstudium an der namhaften Zwickauer Mal- und Zeichenschule bei Prof. Carl Michel und Tatjana Lietz. Bis 2017 war sie aktives Mitglied des Malzirkels Steinkohle e. V. und wechselte dann zur Künstlergruppe „carbo fossilis“. Entsprechend dem Ausstellungstitel zeigt Renate Berger im Kabinett der Galerie am Domhof abstrakte Malereien und Collagen, die den Betrachter zu einem Spaziergang durch Architekturen einladen, die an Hochhäuser in Großstädten, wie beispielsweise New York, erinnern.
 

Museumspädagogisches Begleitprogramm

Zu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr

Schließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, Neujahr
 

Eintritt

  • Erwachsene: 3 Euro
  •  
  • Ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
  •  
  • Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
  •  
  • 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei


 

Barrierefreiheit

Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

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