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Freitag, 30 November 2018 07:45

Chemnitz - 16. Int. Supercross Chemnitz - Streckenweihe fürs 16. Chemnitzer Supercross

Chemnitz - 16. Int. Supercross Chemnitz - Streckenweihe fürs 16. Chemnitzer Supercross Bild: Thorsten Horn

Streckenweihe fürs 16. Chemnitzer Supercross
Wie üblich wurde auch die Strecke für das 16. Int. Supercross Chemnitz, welches am Freitag, dem 30. November, und Samstag, dem 1. Dezember, über die Bühne gehen wird, beim sogenannten Track-Check auf Herz und Nieren geprüft. Was man nach diesem bereits sagen kann ist, dass der Kurs wieder spektakuläre Action bieten wird und auch aus sportlicher Sicht kaum Wünsche offen lassen dürfte.
Dazu hat der Streckendesigner, der Belgier Freddy Verherstraeten, und sein Team aus zirka 3.800 Tonnen feinstem Supercross-Dirt, der mittels rund 200 Lkw-Ladungen angeliefert wurde, eine Strecke mit 22 größeren und kleineren Sprunghügeln, einem sogenannten Waschbrett und acht Kurven modelliert. Obwohl Chemnitz über die kleinste Halle im Rahmen des ADAC SX Cups verfügt, hat man mit dem 2014 eingeführten Kunstgriff einer „Tunneldurchfahrt“, die unter bzw. hinter der Nordtribüne entlang führt, die mit rund 350 Metern längste Strecke im Kalender. Da die Renndistanzen mit einheitlichen Rundenzahlen definiert sind, erleben die Fans in Chemnitz zwangsläufig die längsten Rennen.
Damit die Strecke für alle fünf am Start befindlichen und unterschiedlich motorisierten Klassen passt, kann sie im Vorfeld zwar geplant werden, muss aber nach ihrer vorläufigen Fertigstellung noch ihre Allgemein-Tauglichkeit unter Beweis stellen. Dies war am Donnerstagnachmittag vor den ersten offiziellen Trainingsläufen am Freitag wieder der Fall, zu dem Vertreter aller Klassen eingeladen waren.
Aus der Top-Klasse SX1, in der fast ausschließlich mit 450-ccm-Viertakt-Maschinen gefahren wird, schlüpften der Gesamtführende im Cup, der US-Amerikaner Cole Martinez, dessen Landsmann und amtierende „König von Chemnitz“, Tyler Bowers, sowie der Lokalmatador Dominique Thury vorab schon mal in ihre Montur.
„Die Strecke ist großartig. Die Erde ist zwar extrem trocken und dadurch sehr hart, aber es sollte gut auf ihr zu fahren sein“, meinte Cole Martinez anschließend und führte des Weiteren aus: „Ich mag es persönlich zwar etwas weicher, aber das spielt keine Rolle. Wir fahren alle auf der gleichen Strecke, da muss man damit zurechtkommen. Die Strecke ist ziemlich eng und mit dem losen Sand im Tunnel hat sie etwas sehr Spezielles. Ich denke, dass wir den Fans guten Sport bieten werden, zumal sie ein paar gute Stellen zum Überholen hat.“
Ähnlich lobende Worte fand Tyler Bowers, indem er sagte: „Die Strecke sieht auf den ersten Blick gegenüber dem letzten Jahr etwas einfacher aus, aber das täuscht. Vor allem die Whoops können sich mit der Zeit so verändern, dass sie schwieriger zu fahren sein werden. Außerdem sind die möglichen Sprungkombinationen nicht ohne. Ich war schon zwei Mal ,König von Chemnitzʼ und möchte natürlich gern den dritten Titel. Aber ich laboriere noch ein wenig an meinem Fingerbruch von Ende Oktober. Ich habe zwar seit zwei Wochen keine Drähte mehr in meiner Hand, aber bei einhundert Prozent bin ich trotzdem noch nicht ganz. Ich will vor allem für mich und das Team Pfeil die Meisterschaft gewinnen, da muss ich, wie beim Saisonauftakt in Stuttgart, auch auf die Punkte schauen.
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Ich werde mein Bestes geben, um hier wieder König zu werden. Das ist eh die beste Strategie, um eine Meisterschaft zu gewinnen.“
Als durchaus anspruchsvoll bezeichnete Dominique Thury den 2018er-SX-Parcours von Chemnitz. „Die Strecke ist relativ flüssig, schön zu fahren und von daher ziemlich anspruchsvoll. Ob sie viele Überholmöglichkeiten bietet, werden wir sehen“, meinte der Schneeberger anschließend.
Stellvertretend für die bis 21-jährigen Nachwuchsfahrer der SX2, in der maximal 250er-Viertakter zum Einsatz kommen, nahm der Thüringer Tom Koch die Strecke testhalber unter die Räder. Er meinte danach: „Die Strecke ist gut, zwar sehr eng, aber ich denke, dass wir gute Rennen haben werden. Das Waschbrett ist noch sehr schwierig, weil es sehr spitz ist. Aber das waren jetzt erst einmal die ersten paar Runden, sodass sich die Strecke mit so vielen Fahrern darauf nach und nach einfahren wird und ein guter Rhythmus entsteht.“ Zu den Überholmöglichkeiten sagte er: „Die gibt es, aber da mache ich mir jetzt noch keine Gedanken. Irgendwie kann man immer überholen.“
Zu den mehrfach erwähnten und zitierten Überholmöglichkeiten machte sich nach dem Track-Check natürlich auch der Parcours-Designer zusammen mit den Testern Gedanken. Dazu erklärte Freddy Verherstraeten: „Wir haben zusammen beratschlagt und werden über Nacht an ein paar Stellen zusätzliche kleine Hügel bauen. Ziel ist es, dadurch verschiedene Linien zu ermöglichen. So etwas kann man vorher nicht wirklich planen, das ist normal, dass man das nach dem Track-Check bespricht und dann umsetzt.“
Tickets für das 16. Int. Supercross Chemnitz gibt es für die beiden Abende des 30. November bzw. 1. Dezember 2018 ab 20 Euro an der Tageskasse. Weitere Informationen unter www.supercross-chemnitz.de. Für alle, die nicht live vor Ort dabei sein können und sich das Cross-Spektakel der Extraklasse trotzdem nicht entgehen lassen wollen, steht an beiden Tagen auf der oben genannten Homepage ein Livestream sowie ein Livetiming unter mxland.de/livetiming zur Verfügung.   

Text: Thorsten Horn

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