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Mittwoch, 28 März 2018 08:12

ZOO Leipzig - Untersuchung im Elefantenhaus / Neue Entwicklung bei Thura

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ZOO Leipzig - Untersuchung im Elefantenhaus / Neue Entwicklung bei Thura Bild: ZOO Leipzig

Im Elefantentempel des Zoo Leipzig hat heute zusammen mit Fachexperten des Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW, Berlin) eine Untersuchung der Elefantenkuh Thura (43) stattgefunden. Seit der unterbrochenen Geburt in der Silvesternacht vor zwei
Jahren stand die Kuh unter regelmäßiger tierärztlicher Überwachung, da das Kalb nie zur Welt kam. Im Zuge dieser Kontrollen wurde zuletzt festgestellt, dass sie erneut tragend ist. „Nach Bekanntwerden der Trächtigkeit war uns sofort bewusst, dass diese
Trächtigkeit extrem hohe Risiken für das Leben der Kuh birgt“, erklärt Zoodirektor Prof.Jörg Junhold. Sowohl die Belastung durch das Heranwachsen des Kalbes als auch die spätere Geburt wären mit erheblichen Gefahren durch innere Verletzungen verbunden.
„Deshalb haben wir gemeinsam mit den Experten des IZW nach einer Lösung zum Schutz der Kuh gesucht und die Entscheidung getroffen, die Trächtigkeit noch im ersten Viertel abzubrechen“, so Junhold.
Im Anschluss an den heutigen Eingriff erläutert Prof. Thomas Hildebrandt (IZW), der gemeinsam mit dem Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard die Untersuchung durchgeführt hat, dass bislang kein Fall bekannt ist bei dem eine Kuh mit vollständig entwickeltem,
aber abgestorbenen Kalb erneut trächtig werden kann. Der Experte sagt: „Das Risiko des Eingriffes haben wir als geringer eingeschätzt als die Fortsetzung der Trächtigkeit.“ Ob der Versuch der Unterbrechung gelungen ist und damit die Trächtigkeit unterbrochen
wurde, werden die Hormonwerte erst in ein paar Wochen zeigen.
Die Behandlung verlief komplikationslos für Thura, der es gegenwärtig gut geht. Thura befindet sich momentan zur Erholung im rückwärtigen Innengehege.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor
    

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