Fachkräftestandort gestärkt: Verbund informiert künftig im Willkommenszentrum

Fachkräftestandort gestärkt: Verbund informiert künftig im Willkommenszentrum

Zugewanderte und Unternehmen sollen ab Mai aus einer Hand und an einem Standort beraten werden: Das Willkommenszentrum der Stadt, das Fachinformationszentrum Zuwanderung und die IBAS Anerkennungsberatung bündeln ihre Arbeit dann in der Otto-Schill-Straße 2. Dort hat unter anderem das Willkommenszentrum bereits seinen Sitz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partner im Kooperationsverbund beraten dann sowohl zum Ankommen in Leipzig als auch zur Anerkennung von beruflichen und akademischen Abschlüssen aus dem Ausland.

Durch den Kooperationsverbund will die Stadt Leipzig ihre Standortattraktivität verbessern, er ist Türöffner zu diversen Dienstleistungen und Hilfsangeboten und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Ilkay Alves, amtierende Leiterin des Referats für Migration und Integration sagt: „Mit dem Start unseres Kooperationsverbundes setzen wir einen entscheidenden Impuls zur Verwirklichung des strategischen Ziels „Weltoffene Stadt mit gelebter Willkommenskultur“ der Leipzig-Strategie 2035. Wir bauen Barrieren des Ankommens ab, stärken das Miteinander und schaffen einen Ort, der die internationale Vielfalt Leipzigs sichtbar und erfahrbar macht.“

Die Entwicklung des Kooperationsverbundes geht auf eine Vereinbarung des Koordinierungsgremiums „Integration von Migrantinnen und Migranten in Ausbildung und Arbeit“ (KOG) vom vergangenen Jahr zurück. Daher wurde die erfolgreiche Umsetzung trotz knapper Kassen in der heutigen KOG-Sitzung besonders begrüßt. Für die Bündelung der Angebote in der Otto-Schill-Straße 2 entstehen für die Stadt Leipzig keine zusätzlichen Kosten.

Kay Tröger, Gesamtkoordinator im Trägerverbund IQ Sachsen, sagt: „Die nunmehr auch räumlich gelebte Kooperation wird zu einer spürbaren Verbesserung der Servicequalität für Zugewanderte und Arbeitgeber führen! Wir freuen uns über diesen verbindenden Schritt in der Region Leipzig.“

Das KOG wurde 2018 ins Leben gerufen, um die Arbeitsmarktintegration Zugewanderter zu verbessern und Leipzig für ausländische Fachkräfte attraktiver zu machen. Die Leitung wechselt turnusmäßig zwischen dem Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, der Geschäftsführung des Jobcenters Leipzig und der Agentur für Arbeit Leipzig. Die Geschäftsstelle des KOG ist im Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig angesiedelt und wird durch das Projekt LeIQ.Connect im Trägerverbund IQ Sachsen unterstützt.

advanced-floating-content-close-btn
advanced-floating-content-close-btn