Startschuss für die kommunale Wärmeplanung in Glauchau

Startschuss für die kommunale Wärmeplanung in Glauchau
Die Stadt Glauchau hat die kommunale Wärmeplanung (KWP) gestartet. Mit einem Auftakttermin erfolgte im Juni 2026 der offizielle Start für ein Vorhaben, das in den kommenden Monaten die Grundlage für eine zukunftsfähige, verlässliche und bezahlbare Wärmeversorgung schaffen soll. Ziel ist es, sinnvolle Lösungen für die Wärmeversorgung in der Stadt Glauchau zu finden – unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und mit Blick auf die Bedürfnisse vor Ort.
Beauftragt wurde die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH (DBI) mit der VIONTA GmbH & Co KG (VIONTA) als Partner. Gemeinsam decken die Unternehmen ein breites Spektrum an Expertise ab, von der technischen Analyse und Energieplanung bis hin zu Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Finanziert wird die Erstellung der KWP über Fördermittel des Freistaates Sachsen.
Im Rahmen des Auftakttermins kamen Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft mbH und des Dienstleister-Teams zusammen. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Verständnis für den Planungsprozess, die nächsten Arbeitsschritte und die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten. Bis spätestens 2028 muss die Stadt Glauchau, als Kommune mit weniger als 100.000 Einwohnern, eine KWP erstellen.
In den nächsten Monaten wird die DBI zusammen mit der VIONTA zunächst die Ausgangslage in Glauchau umfassend analysieren. Dazu gehören unter anderem die Erhebung des aktuellen Wärmebedarfs, die Betrachtung möglicher klimaneutraler Versorgungsoptionen und die Entwicklung langfristiger Strategien für eine CO₂-Neutralität. Am Ende des Prozesses wird ein Plan stehen, in dem verschiedene Szenarien zur klimaneutralen Wärmeversorgung von Glauchau aufgezeigt werden.
Wichtig dabei: Bei der KWP handelt es sich um eine strategische Untersuchung. Der aufgestellte Plan dient der Stadt nur als Orientierung. Für die Stadt ergibt sich keine Pflicht zur Umsetzung der im Plan empfohlenen Maßnahmen.
Ein wichtiger Baustein des Projektes ist, die Bürgerinnen und Bürger über die Schritte der KWP sowie über mögliche technische Lösungen zu informieren. Mit dem Dienstleister-Team hat die Stadtverwaltung hierfür die nötige kompetente Unterstützung. Die Stadt Glauchau wird in den kommenden Monaten regelmäßig auf ihrer Website unter www.glauchau.de sowie im Stadtkurier über den Stand der Planungen informieren. Darüber hinaus wird voraussichtlich im Sommer/Herbst 2027 eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit durchgeführt.

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