Mathilda Heine trägt sich in das Buch der Stadt ein

Mathilda Heine trägt sich in das Buch der Stadt ein

Einen besonderen Ort für eine besondere Würdigung gab es am Sonntag, dem 4. Oktober 2026: Die Crimmitschauer Eishockeyspielerin und Olympiateilnehmerin Mathilda Heine trug sich im Kunsteisstadion in das Buch der Stadt ein. Die Eintragung fand unmittelbar vor dem Heimspiel der Eispiraten Crimmitschau gegen die Lausitzer Füchse statt.

Der Ort für die Ehrung war passend gewählt. Im Kunsteisstadion begann Mathilda Heines sportliche Laufbahn, hier verbrachte sie viele Stunden auf dem Eis und legte den Grundstein für ihren weiteren Weg bis in die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo erreichte die 17-Jährige mit dem deutschen Team den siebten Platz.

Begleitet wurde die Eintragung von Thomas Gömbi, dem 1. ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Oberbürgermeister André Raphael konnte aufgrund des kurzfristig vereinbarten Termins nicht persönlich teilnehmen.

Bereits am 25. März 2026 waren mit Josie Hofmann, Fridtjof Petzold und Felix Maly drei weitere Crimmitschauer Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026 im Rathaus zu Gast und hatten sich dort in das Buch der Stadt eingetragen. Mathilda Heine konnte diesen Termin aufgrund ihrer Verpflichtungen im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung und ihrem Training in Berlin nicht wahrnehmen. Umso erfreulicher war es, dass nun kurzfristig ein gemeinsamer Termin gefunden werden konnte.

Für Mathilda Heine war die Eintragung am Sonntag bereits die zweite in das Buch der Stadt. Schon 2024 wurde sie dort gewürdigt, nachdem sie gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen der U16-Nationalmannschaft bei den Youth Olympic Games in Südkorea die Bronzemedaille gewonnen hatte.

Mit ihren Erfolgen setzt Mathilda Heine zugleich eine Familientradition fort. Ihr Vater Torsten Heine stand zwischen 1998 und 2011 insgesamt 634-mal im Trikot des ETC Crimmitschau auf dem Eis. Nun schreibt seine Tochter ihre eigene sportliche Geschichte.

Foto: Reinhard Wolf

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