Gera feiert 35 Jahre OTEGAU

Gera feiert 35 Jahre OTEGAU: Starke Partnerin für Arbeit, Teilhabe und sozialen Zusammenhalt

 

Die Stadt Gera würdigt ein weiteres bedeutendes Jubiläum: Die Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH Ostthüringen (OTEGAU) feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat sich die OTEGAU zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Ostthüringen entwickelt und prägt bis heute maßgeblich den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt. Im Rahmen eines Festaktes anlässlich des Frühlingsfestes auf dem Gelände der OTEGAU begrüßte Geschäftsführerin Frau Vöcking gemeinsam mit Oberbürgermeister Kurt Dannenberg zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Netzwerkpartnerschaften. Unter ihnen waren unter anderem die Sozialdezernentin Sandra Wanzar, der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Herr Scholz, der Geschäftsführer des Jobcenters Gera, Herr Vogel, Mitglieder des Stadtrates, Ortsteilbürgermeister sowie zahlreiche Partner und Mitarbeitende.

Oberbürgermeister Kurt Dannenberg betonte in seinem Grußwort die besondere Rolle der OTEGAU für die Stadt: „Seit 1991 ist die OTEGAU ein bedeutender arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Träger in Ostthüringen und ein fester Bestandteil unseres städtischen Gemeinwesens geworden.“ Er würdigte dabei mit einer Urkunde insbesondere die langfristige Verantwortung des Unternehmens: „Die OTEGAU übernimmt seit Jahrzehnten Verantwortung für Menschen und hat sich als verlässliche kommunale Partnerin bewährt. Sie baut Brücken – zurück in Arbeit, in die Gemeinschaft und oft auch zu neuem Selbstvertrauen.“

Gegründet in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche nach der Wiedervereinigung, reagierte die OTEGAU von Beginn an auf die Herausforderungen von Arbeitslosigkeit, Strukturwandel und sozialer Unsicherheit. Ihr Ansatz ging dabei stets über reine Beschäftigungsförderung hinaus: Im Mittelpunkt stehen bis heute Perspektiven, Teilhabe und die individuelle Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Die Arbeit der OTEGAU ist in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens sichtbar. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Gera werden zahlreiche Projekte umgesetzt – von Tätigkeiten im Grünbereich, etwa im Tierpark, im Dahliengarten oder im Stadtwald, bis hin zu Werkstattprojekten in den Bereichen Holz, Metall, Kreativarbeit und Umweltpflege. Heute steht die OTEGAU für ein breites Spektrum sozialer und arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen. Rund 20 Projekte zeigen die Vielfalt ihres Engagements. Dazu zählen unter anderem das Projekt AGATHE zur Bekämpfung von Einsamkeit im Alter oder das Quartiersmanagement in Bieblach-Ost und im Park der Jugend.

Sozialdezernentin Sandra Wanzar würdigte die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte:

„Die Arbeit der OTEGAU zeigt eindrucksvoll, wie kommunale Verantwortung, soziale Teilhabe und Arbeitsförderung erfolgreich miteinander verbunden werden können. Viele Menschen haben hier neue Perspektiven gefunden und sind in die gesellschaftliche Mitte zurückgekehrt.“

Als Zeichen der Anerkennung überreichte sie eine Felsenbirne für den neu angelegten Schaugarten der Einrichtung. Die robuste Pflanze steht symbolisch für Beständigkeit und Zuverlässigkeit – Eigenschaften, die die Arbeit der OTEGAU seit 35 Jahren prägen. Die Stadt Gera gratuliert herzlich zum Jubiläum und dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Geschäftsführung, dem Aufsichtsrat sowie allen Partnern für ihr langjähriges Engagement. Auch künftig bleibt die OTEGAU eine wichtige Partnerin, wenn es darum geht, Menschen Chancen zu eröffnen und gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv zu gestalten.

Foto: Stadt Gera

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